Julius Fischer

(* 12. Januar 1929 in Mengersgereuth-Hämmern; † 3. August 1994 in Coburg)
letzter Bürgermeister von Ebersdorf 1958 – 1978; in dieser Zeit erhielt Ebersdorf auch den Preis für „Das schönere Dorf“ 1965

Hellmut Grempel

(* 10. April 1920 in Neustadt, † 30.09.2008 in Neustadt)

Zweiter Bürgermeister 1960 – 1985, Oberbürgermeister 1985 – 1991
Einsatz für die Städtepartnerschaft Neustadt – Villeneuve-sur-Lot

Johann Georg Heusinger

(* 17. Dezember 1820 in Nassach; † 18. Juni 1884 in Neustadt b.Coburg)
Oberlehrer
Verleihung um 1860

Heusinger war 1850 nach Neustadt b.Coburg gekommen und war dort als Oberlehrer und Organist tätig. Er erwarb besondere Verdienste mit seinem Engagement im Gesangsverein Liederkranz und wurde als ausgezeichneter Schulmann, Schriftsteller und Dichter sowie als geistiger Mittelpunkt des gesellschaftlichen und schöngeistigen Lebens der Stadt zum Ehrenbürger ernannt.

Jonathan Freiherr von Künßberg zu Sonneberg

(* 17. Juni 1796 in Meiningen; † 18. September 1880 auf Schloss Wernstein bei Kulmbach)
Kammerherr, Oberforstmeister
Verleihung am 27. Dezember 1839

Die Ernennung erfolgte in Anerkennung seiner beim verheerenden Brand am 24. Juni 1839 geleisteten Dienste.

Ernst Gumlich

(* 13. Januar 1816 in Coburg; † 5. Mai 1892 in Coburg)
Kirchenrat
Verleihung am 26. April 1891

Gumlich wurde die Ehrung in dankbarer Anerkennung seiner langjährigen treuen Verdienste als Prediger und Seelsorger in der Stadtgemeinde, wie in gerechter Würdigung seines selbstlosen hingebungsvollen Wirkens und Schaffens auf dem Gebiet des Schulwesens und der Armenpflege, als Mitglied des Schulvorstandes und der Armenkommission zuteil. Auf seine Anregung hin wurde 1891 der Kindergarten Birkleite erbaut.

Edmund von Wittken

Edmund von Wittken
(* 3. Dezember 1837 in Zeitz; † 29. Januar 1927 in Coburg)
Wirklicher Geheimer Staatsrat

Wittken war Leiter der Coburger Ministerialabteilung. In dieser Funktion nahm er sich besonders den Verhältnissen in der Neustadt b.Coburg an. und erwarb sich besondere Verdienste durch die Unterstützung des Schulwesens, des Kindergartens und der Armenpflege. Nach ihm ist auch eine Straße benannt.

Ferdinand Scheller

(* 5. Februar 1839 in Hildburghausen; † 23. Februar 1922 in Coburg)
Privatier

Scheller wurde als namhafter Stifter zum Ehrenbürger ernannt. Er richtete ein Legat in Höhe von 30.000 Mark ein, dessen Zinsertarg an jedem 5. Februar (seinem Geburtstag) an würdige, verschämte Arme der Stadt verteilt wurde. Eine am Schellerheim angebrachte Gedenktafel mit Bildnis erinnert an ihn.

Max Oscar Arnold

(* 29. März 1854 in Neustadt b.Coburg; † 27. Januar 1938 ebd.)
Geheimrat
(Leben und Arbeiten für Gemeinwohl und Heimat)
Verleihung am 23. Dezember 1909

Arnold war langjähriger Abgeordneter und Präsident des Landtags für das Herzogtum Coburg. In Anerkennung seiner Tätigkeit und seiner Verdienste um die Förderung der Stadt, die Steinachtalbahn und den Anschluss des ehemaligen Freistaats Coburg an Bayern wurde er zum Ehrenbürger ernannt. Zu seinem Gedächtnis wurde auch ein Denkmal für ihn errichtet, ein Platz und eine Hütte nach ihm benannt.

Paul von Hindenburg

(* 2. Oktober 1847 in Posen; † 2. August 1934 auf Gut Neudeck)
Generalfeldmarschall
Verleihung 1917

Hindenburg wurde für seine Leistungen als Generalfeldmarschall des Weltkriegs, als Reichspräsident und als erster Führer des deutschen Volkes in harter Zeit, der Not und des Ringens um die Existenz des Volkes zum Ehrenbürger ernannt. Die Gedenkfeier fand zehn Jahre später am 3. Oktober 1927 statt. Am 7. Oktober 1927 wurde auch ein Platz nach ihm benannt.

Edmund Moeller

(* 8. August 1885 in Neustadt b.Coburg; † 19. Januar 1958 in Dresden)
Bildhauer
(Verbundenheit zur Heimat lebte fort)
Verleihung am 19. November 1928

Moeller wurde in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der bildenden Kunst und in dankbarer Würdigung seines großen Mitschaffens an der Weltgeltung der Geisteswerte mit der Ehrenbürgerschaft geehrt. Auch ein Weg ist nach ihm benannt.

Emil Patzschke

(* 10. September 1861 in Trautzschen, † 3. Mai 1932 in Neustadt)
Buchdruckereibesitzer, Zeitungsverleger
(Als Publizist für Neustadt gewirkt)
Verleihung am 10. September 1931

Patzschke wurde anlässlich seines 70. Geburtstages in Anerkennung seines dauernden ernsten Wirkens für die Gemeinschaft des Deutschen Reiches und in dankbarer Würdigung seiner hervorragenden hingebungsvollen Tätigkeit für die Stadt Neustadt b.Coburg und ihren Lebensraum zum Ehrenbürger ernannt.

Georg Langbein

(* 7. September 1871; † 17. Juni 1960 in Coburg)
Fabrikant
(Ein Leben im Dienst der Kommunalpolitik)
Verleihung am 7. September 1946

Die Ernennung erfolgte anlässlich seines 75. Geburtstages in Würdigung seiner deutschen Gesinnung und seines selbstlosen Schaffens zum Segen der Stadt. Nach ihm ist zudem eine Straße benannt.

Albert Arnold

(* 22. Juli 1880 in Neustadt b.Coburg; † 26. November 1966 in Neustadt b.Coburg)
Steuerberater, Mundartdichter, Komponist
(Genauer Beobachter seiner Mitmenschen)
Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1965

Arnold ist Sohn des Politikers Oskar Arnold. Er wurde anlässlich der Vollendung seines 85. Lebensjahres für seine außerordentlichen Verdienste als Heimatdichter zum Ehrenbürger ernannt.

Hermann Steiner

(* 30. November 1887 in Neufang, † 20. September 1970 in Neustadt)

Ehrenbürger der Gemeinde Wildenheid
Verleihung der Ehrenbürgerwürde am 3. Juli 1956

Gründer der Märchenschau in Neustadt, Verdienste um den Bau der Friedenskirche

Hans Rollwagen

Eine Wahlversammlung reichte für den Sieg.

Armin Naß

(* 26. Juni 1890 in Wildenheid; † 28. November 1964 in Wildenheid
1932, 1933, 1945-1964 Bürgermeister von Wildenheid
Ehrenbürger der Gemeinde Wildenheid

Heinrich Müller

(† Juni 1895)
Lehrer und Cantor

Sigmund Philipp Ernst Tittel

(* 28. Dezember 1805 in Coburg; † 16. September 1874 in Königsberg, Franken
1836-1845 Diaconus
1845-1860 1. Pfarrer
Verleihung der Ehrenbürgerwürde am 22. April 1846
verdienstvolles Wirken als Geistlicher

Albin Eckstein

(Besondere Verdienste um den Stadtteil Weimersdorf)

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