Schon frühzeitig beschäftigten sich die Bewohner der Stadt mit dem Schnitzen von Gebrauchsgegenständen. Im 17. und 18. Jahrhundert bürgerten sich die Weberei und die Nagelschmiedekunst ein. Zu Anfang des 18. Jahrhunderts gingen immer mehr Bewohner zur Fertigung von Puppen über. In der Folgezeit wurde die Puppenherstellung in Neustadt fortwährend verbessert, sowie das Angebot um andere Spielsachen erweitert. Glasbläser aus dem nahen Thüringer Wald ergänzten diesen Erwerbszweig, indem sie nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Fertigung von Christbaumschmuck in Neustadt begannen.

Durch die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Neustadt zur Grenzstadt. Im Zuge der Gebietsreform verlor Neustadt die im Staatsvertrag mit Bayern von 1920 garantierte Kreisfreiheit und wurde zum 1. Juli 1972 als "Große Kreisstadt" in den Landkreis Coburg eingegliedert. Nicht weniger als 21 Stadtteile gehören seit dem 1. Mai 1978 zur Stadt.

Der sicherlich wichtigste Tag in der Geschichte der "Bayerischen Puppenstadt" war der 12. November 1989. 
An diesem Tage fiel die Grenze zur Nachbarstadt Sonneberg in Thüringen und Neustadt rückte wieder in die Mitte Deutschlands.

 

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Gerne veröffentlichen wir auf den Internetseiten der Stadt Neustadt b. Coburg Informationen zur Entwicklung unserer Stadtteile.

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