21.08.2012

Situation

Bedingt durch die relativ hohe Zugfrequenz und die damit einhergehenden häufigen und auch relativ langen Schrankenschließzeiten wird der fließende Verkehr (Kraftfahrzeuge aller Art, Radfahrer, Fußgänger usw.) erheblich eingeschränkt und auch die direkten Anlieger durch Lärm und Schadstoffbelastungen erheblich belästigt.

Planungsstand

Die Stadt plant derzeit, einen der Bahnübergänge so umzubauen, dass durch eine Straßenüber- oder –unterführung barrierefreies Queren der Bahnlinie ermöglicht wird und sich damit die innerörtlichen Verkehrsverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer entscheidend verbessern. Die derzeitigen unzumutbaren Wartezeiten sollen an einem Bahnübergang, insbesondere auch für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz, entfallen. Gleichzeitig soll die innerstädtische Verkehrsführung so verändert werden, dass die Streckenführung für den Durchgangsverkehr an Attraktivität verliert.

Haltung der Bahn – DB Netz

Das Eisenbahnkreuzungsgesetz sieht für Maßnahmen an Kreuzungen zwischen Straße und Bahn, die zur Verbesserung der Sicherheit an einem Bahnübergang erforderlich sind, eine Kostendrittelung zwischen Straßenbaulastträger, Bahn und Bund vor. Die DB Netz AG als Eigentümer der Bahnlinie sieht die Voraussetzungen für diese Kostendrittelung nur dann als erfüllt an, wenn beim Umbau eines bisherigen höhengleichen zu einem höhenfreien Bahnübergang außerdem ein weiterer Bahnübergang in der Nähe geschlossen wird. Ob diese Aussage der Bahn rechtlich Bestand hat, wird von der Stadt Neustadt derzeit durch ein Fachanwaltsbüro geprüft.

Ablauf

Für die Vorbereitung der weiteren Entscheidungen wurde das Büro SRP Schneider + Partner, Ingenieurconsult GmbH, von der Stadt Neustadt beauftragt, eine Machbarkeitsstudie mit einem Variantenvergleich auszuarbeiten. Ziel dieser Machbarkeitsstudie war es, die wirtschaftlichste und für alle Beteiligten möglichst günstigste Lösung am dafür geeignetsten Standort zu finden.

Der Stadtrat hat am 24.04.2012 in öffentlicher Sitzung auf Empfehlung des Büros SRP und auf Grundlage der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie beschlossen, die Variante Mühlenstraße/Ketschenbacher Straße weiter zu verfolgen. Derzeit arbeitet das beauftragte Büro an der Erhebung weiterer Grundlagen, die für weitere Entscheidungen erforderlich sind.
Durch die Herstellung eines höhenfreien Bahnübergangs werden Veränderungen der Verkehrsströme zu erwarten sein. Es kann in Einzelfällen zu einer Entlastung der Anlieger und in anderen Fällen zu einer Mehrbelastung durch den angrenzenden Verkehr führen. Vor weiteren Entscheidungen werden deshalb die beauftragten Verkehrszählungen und Verkehrsprognosen durch das Büro SRP abgewartet. Die Verkehrszählungen können jedoch erst dann sinnvoll durchgeführt werden, wenn die derzeit gesperrte Lindenstraße wieder für den beidseitigen Verkehr freigegeben ist. Zudem stehen noch die Ergebnisse der erforderlichen Baugrunduntersuchungen aus.


Nachfolgend stellen wir die uns bisher vorliegenden Unterlagen des Ingenieurbüros zur Verfügung. Dies erfolgt in zwei Varianten:


Variante a) Kurzfassung der Maßnahme (pdf, 850 kB)
Variante b) Originalfassung nebst Lageplänen (pdf, 8,5 MB)


Außerdem stellen wir Ihnen den bisherigen Informationsstand in den Tageszeitungen in Form von Kopien der Originalberichterstattung zur Verfügung.

Neue Presse, 22.6.2012
Coburger Tageblatt, 22.6.2012

Neue Presse, 30.03.2012
Coburger Tageblatt, 01.03.2012
Neue Presse, 29.02.2012
Coburger Tageblatt, 29.02.2012
Neue Presse, 16.09.2011
Neue Presse, 06.05.2011
Coburger Tageblatt, 15.04.2011
Neue Presse, 03.12.2010
Neue Presse, 15.10.2010
Coburger Tageblatt, 04.03.2010


Für Fragen und Anregungen bitten wir Sie, dieses E-Mail-Formular zu verwenden.

Nach oben

Zurück zur vorherigen Seite

ANSPRECHPARTNER

Stadtverwaltung

Ulrich Wolf
Georg-Langbein-Str. 1
96465 Neustadt

Telefon 09568 81-0

E-Mail schreiben
Anfahrt

Öffnungszeiten Rathaus