Bildungsstätte Innerdeutsche Grenze

Die Bildungsstätte Innerdeutsche Grenze (BIG) im Gebäude der kultur.werk.stadt, Bahnhofstr. 22, ist für Besucher geöffnet.

Hygiene- und Schutzvorgaben:

  • Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen außerhalb des eigenen Hausstandes 
  • Kontaktdatenerfassung
  • Handhygiene/Handdesinfektion
  • Maskenpflicht* im Gebäude (medizinische Gesichtsmaske)
  • Zugangsbeschränkung / 3G-Regel bei Inzidenzwert über 35: geimpft, genesen, getestet (Impf-, Genesenen- oder Testnachweis** ist vorzuweisen.)

* Ausnahmen: Kinder bis zum sechsten Geburtstag. Personen aus gesundheitlichen Gründen mit schriftlichem ärztlichen Zeugnis.

** Ausnahmen: Kinder bis zum sechsten Geburtstag. Noch nicht eingeschulte Kinder. Schüler/-innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen.

Eine Anmeldung unter Tel.: 09568 81-133 mit Terminvereinbarung ist Voraussetzung für einen Besuch der BIG.

Sie erreichen uns während unserer Geschäftszeiten:

Montag und Donnerstag           08:00 - 16:00 Uhr

Dienstag                                    08:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch und Freitag                08:00 - 13:00 Uhr

Sollten Sie eine Beratung oder weitere Informationen benötigen, setzen Sie sich bitte mit uns in Kontakt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bleiben Sie gesund!


Die BIG im Detail

Ein zentrales Element der kultur.werk.stadt stellt die BILDUNGSSTÄTTE INNERDEUTSCHE GRENZE dar. Diese multimedial konzipierte Dauerausstellung bildet den musealen Ausgangspunkt einer Zeitreise in den Kalten Krieg und bringt dem Besucher die Situation des Lebensraumes direkt am Eisernen Vorhang nahe. Die BILDUNGSSTÄTTE INNERDEUTSCHE GRENZE gewährt mit ihrem modernen Konzept und zeitgemäß aufbereiteten Informationen einen umfassenden Einblick in die Historie der innerdeutschen Grenze mit ihren kulturellen, wirtschaftlichen und industriellen Entwicklungsständen von der Zeit des letzten Weltkrieges über die Phase des kalten Krieges, die Grenzöffnung und deren Neuerungen und Folgen hinweg bis in die Gegenwart.

Ein moderner Ausstellungsraum mit interaktiven Informationsmöglichkeiten animiert dazu, an historischen Stätten entlang der ehemaligen Grenze auf Spurensuche zu gehen:

  • Geländemodell (Bronzerelief) der innerdeutschen Grenze (Bereich Neustadt/Bayern – Sonneberg/Thüringen) im Vorhof der kultur.werk.stadt
  • Sitzkino und Kurzfilm (30 Plätze)
  • Themeninseln mit Texten, Bildern, Ausstellungsstücken, Zeitzeugnissen und interaktiven Informationselementen
  • Hörstationen mit Zeitzeugeninterviews
  • Mauerrest und Schlagbaum im Garten der kultur.werk.stadt
  • Außenstelen mit Guckschlitzen und Informationen für den Vergleich DAMALS – HEUTE an Stationen der ehemaligen innerdeutschen Grenze

Spezielle Grenzlandtouren runden dieses Angebot ab: Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze kann der Besucher vom Startpunkt Neustadt ausgehend die historischen Originalstätten direkt erleben und vor Ort mittels Audiodateien informative Erläuterungen zu den jeweils besuchten Punkten abrufen. Hier gelangen Sie zu den Hörpfaden der Stadt Neustadt b. Coburg (www.hörpfade-coburg.de/neustadt/).


Projekttag(e) „Grenzerfahrungen“

Die politische Bildungsstätte ist sowohl auf Individualbesucher wie auch auf Schüler- und Gruppentourismus ausgerichtet und bietet ihre Mithilfe bei der Entwicklung von Seminarkonzepten für Schule und Jugendarbeit an, mit welchen das Gedenken an die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands für junge Menschen lebendig erfahrbar wird.

  • Wie kam es zur Teilung Deutschlands?
  • Warum wurde eine Grenze errichtet?
  • Wie wurde diese „Staatsgrenze West“ zu einer fast unüberwindbaren Barriere ausgebaut?
  • Wie sahen die einzelnen Grenzsperranlagen der ehemaligen DDR aus?
  • Wie ging es im Grenzsperrgebiet der DDR zu?
  • Welche Probleme hatten die Menschen im ehemaligen Neustadter Grenzraum?
  • Welche Reisemöglichkeiten in die DDR gab es?
  • Wie wirkte sich die Grenzziehung auf die Neustadter Industrie und Wirtschaft aus?
  • Wie spielte sich die Grenzöffnung zwischen Neustadt und Sonneberg ab?
  • Was ereignete sich zwischen der Grenzöffnung und der deutschen Wiedervereinigung?

In einem Lerncamp kann das Leben auf beiden Seiten des „Eisernen Vorhangs“ erforscht und Ausblicke in eine gemeinsame Zukunft junger Menschen ohne Grenzen entwickelt werden. Durch die geografische Lage der BILDUNGSSTÄTTE INNERDEUTSCHE GRENZE direkt an der Nahtstelle des Coburger Landes zur Region Sonneberg/Thüringen gibt es im gesamten Gebiet markante Orte der ehemaligen Grenze zu entdecken. Auch leben hier viele Zeitzeugen mit Erfahrungen über die ehemalige DDR und die BRD.

Ziel ist es, dass Jugendliche aus ganz Deutschland die Geschichte der DDR, der BRD und des geteilten Deutschlands in konkreten Bildungsmaßnahmen praktisch erkunden. Der thematische Input wird im Vorfeld mit den Veranstaltungspartnern abgesprochen. Dazu können die Veranstaltungspartner (Schulen und Jugendeinrichtungen) mit uns, je nach Interesse und Zeitansatz, den Seminarablauf individuell aus Programm-Bausteinen zusammenstellen. Die Kosten sind von Dauer und Umfang des Programmpakets abhängig. Übernachtungsmöglichkeiten bieten Jugendhäuser und –herbergen in der umliegenden Region.

Für Lehrkräfte gibt es hier noch weitere Informationen: www.musbi.de/museum/250

Wir freuen uns auf Sie!

BIG-Flyer zum Download

© Klaus Frenzel
© Klaus Frenzel
© Klaus Frenzel

Aufgrund der aktuellen Corona-Problematik ist die Stadtverwaltung für den Publikumsverkehr nur nach Terminvereinbarung geöffnet und nur ein Teil des Personals vor Ort im Dienst.
Telefonische Erreichbarkeit der Stadtverwaltung Neustadt bei Coburg/Bereich Kultur Sport Tourismus:

Montag 8.30 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr
Dienstag 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 8.30 - 12.00 Uhr
Donnerstag 8.30 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr
Freitag 8.30 - 12.00 Uhr

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