Online-Vortrag des Geschichtsvereins Colloquium Historicum Wirsbergense (CHW)

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 „50 Jahre Gebietsreform in Bayern und der Raum Neustadt bei Coburg“, ist Thema eines Online-Vortrages von Alexander Wolz (Würzburg), zu dem der Geschichtsverein Colloquium Historicum Wirsbergense e. V. (CHW) am Montag, 7. Februar, 19.30 Uhr einlädt.

„Am 11. September 1971 wurde das neue Rathaus der Stadt Neustadt bei Coburg eingeweiht. Noch ahnte man nicht, dass dies den letzten Akt der Neustadter Kreisfreiheit bilden sollte“, erläutert Wolz. Wenig später wurde die Stadt im Zuge der kommunalen Gebietsreform als Große Kreisstadt in den Landkreis Coburg eingegliedert. Der Vortrag wirft einen Blick auf die Planungen der bayerischen Staatsregierung zur Gebietsreform und die politischen Verhandlungen, die die Umsetzung der Reform im Coburger Land begleiteten. Insbesondere wird im Vortrag beleuchtet, mit welchen Mitteln versucht wurde, den Verlust der Kreisfreiheit Neustadts abzuwenden. In einem Ausblick soll schließlich auf die Folgen der Gebietsreform für den Neustadter Raum eingegangen werden.

Die Gebietsreform in Bayern hatte die Landkarte des Freistaates neu „geschrieben“. Anders als in Thüringen, wo die erste Gebietsreform vor mittlerweile 100 Jahren Fahrt aufnahm, gab es derartige Ansätze in Bayern nicht, und die Strukturen des frühen 19. Jahrhunderts hatten überdauert.

Der Online-Vortrag des Geschichtsvereins Colloquium Historicum Wirsbergense (CHW) kann Live über die Plattform Zoom verfolgt werden. Link zum Vortrag: https://us02web.zoom.us/j/88900359471?pwd=cUZ1RGdXTmxMZWxYLzlWY1lLdnRMdz09 (Angaben zum Kontakt per Telefon unter https://smex12-5-en-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.chw%2dfranken.de&umid=af82977d-34b5-46cb-9740-1269f6e79119&auth=190ce6fb5bf16215e946e9edf488a99a7bb1bde3-5535896137c48f49d6b87431e6bef35a6bc6c5c4). Wer den Termin verpasst, kann den Vortrag dann auf vimeo.com nachhören.

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