Tag des offenen Denkmals: KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz

  • Neustadt bei Coburg/Oberlind
  • Führungen

„KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“, ist dieses Jahr das Rahmenthema zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September. Gleich mehreren Kulturspuren folgen an diesem Tag die Heimatpfleger aus der Stadt Neustadt bei Coburg und dem Landkreis Sonneberg, Isolde Kalter und Thomas Schwämmlein, zwischen Neustadt und Oberlind. Im Mittelpunkt stehen Zeugnisse der einstigen Heer- und Handelsstraße Nürnberg-Leipzig und des Flößgrabens, eines Kanalbauwerks zwischen Steinach und Röthen/Röden.

Historische Narben, Ergänzungen und Weiterentwicklungen erzählen viel über ein Bauwerk und seine Bewohner, aber auch die vom Menschen stets veränderte Kulturlandschaft. Welche Spuren hat menschliches Handeln über die Jahrhunderte hinweg und viele Zeitschichten hindurch hinterlassen? Welche „Taten“ wurden im und am Bau und am historischen Zeugnis verübt? Und welche Schlüsse zieht die Denkmalpflege daraus? Das sind Fragen, die sich bei einer spannenden Spurensuche stellen.

Zwischen Neustadt und dem Sonneberger Stadtteil Oberlind kann man diesen Spuren nachgehen. Die Rödenfurt und der Standort der mittelalterlichen Zollburg in Neustadt sind ebenso Ziele des kleinen Rundganges, wie die Reste des Flößgrabens an der „Gebrannten Brücke“ oder die Untere Brücke in Oberlind, die heuer übrigens 300 Jahre alt wird. Neben den beiden Heimatpflegern werden Bauunternehmer Hans-Jürgen Gögel an der Unteren Brücke die Herausforderungen der Steinsanierung erläutern und Mitglieder der Kirchengemeinde die Wehrkirche St. Aegidien vorstellen.

Treffpunkte für die Führungen:
10.00 Uhr Neustadt, Lindenstraße, Kiosk
11.00 Uhr Gebrannte Brücke, Raststelle am Fahrradweg
13.00 Uhr Oberlind, Wehrkirche

 

© Isolde Kalter
© Isolde Kalter
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