Beauftragte

Die Beauftragten für Menschen mit Behinderung kümmern sich um deren Anliegen, Fragen und Probleme – und haben ein offenes Ohr für Ihr Anliegen.

Die Behindertenbeauftragte der Stadt Neustadt

Zu meiner Person: Ich heiße Tanja Zapf bin 50 Jahre alt und lebe zusammen mit meinem Mann und den vier gemeinsamen Kindern in Kemmaten. Ich bin in Neustadt zur Schule gegangen und habe danach eine Ausbildung zur Industriekauffrau und anschließend ein Studium zur 'Betriebswirtin i.H. absolviert. Seit fast 30 Jahren führe ich zusammen mit meinem Mann einen Handwerksbetrieb. In meiner Freizeit gehe ich gerne joggen, wandern und Motorradfahren, bei schlechtem Wetter nähe und stricke ich gern.

Zu dem Thema "Menschen mit Behinderung" bin ich durch eines meiner Kinder gekommen. Als Mutter eines von "Behinderung bedrohten" Kindes, kenne ich die Sorgen, Ängste und Anstrengungen der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Beeindruckt haben mich die vielfältigen Möglichkeiten der Förderung und Betreuung hier in Neustadt. Leider endet dies mit der Schuleinführung und so habe ich mich mit weiteren Engagierten für die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung stark gemacht.

2011 ist es dann gelungen eine sogenannte integrative Schulklasse für die Grundschulzeit in Wildenheid zu starten. Und hier liegt auch mein Hauptaugenmerk: Auf dem Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, egal ob in der Freizeit oder dem Arbeitsleben. Menschen mit Behinderung gehören für mich genauso zur Gesellschaft wie alle anderen und machen sie reicher und vielfältiger. Damit dies gelingen kann ist es notwendig, auf die besonderen Bedürfnisse einzugehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dafür stehe ich und unterstütze diese Vorhaben, wo es geht.

Im Mai 2020 bin ich bei der konstituierenden Stadtratssitzung zur neuen Beauftragten für Menschen mit Behinderung gewählt worden und habe das Amt von Gerlinde Deutsch übernommen. Dem Stadtrat selbst gehöre ich nicht an.

Ich wäre gerne "raus" gegangen zu den Menschen mit Behinderung, hätte mich als neue Beauftragte vorgestellt und einfach das Gespräch gesucht. Leider ist das seit fast einem Jahr nicht möglich.

Die Ziele für meine Arbeit würde ich gerne an den Bedürfnissen der Betroffenen festmachen. Es nützt ja nichts, wenn ich mir was Tolles ausdenke und am Ende braucht bzw. will das gar niemand. Die Anliegen, die bisher an mich herangetragen wurden, haben mir außerdem gezeigt, dass die Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind und aus ganz verschiedenen Richtungen kommen.

Tanja Zapf, Behindertenbeauftragte

Die Behindertenbeauftragte des Landkreises Coburg

Die Behindertenbeauftragte des Landkreises Renate Schubart-Eisenhardt ist ehreamtlich tätig. Jeden dritten Dienstag im Monat ist sie in der Caféteria des Landratsamtes Coburg anzutreffen. Um eine Voranmeldung wird gebeten.

Sprechstunde jeden dritten Dienstag im Monat in der Caféteria des Landratsamtes. Um Voranmeldung wird gebeten.