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Ketschenbach

Ketschenbach gehört zu den Stadtteilen, die ihre erste Nennung dem Neustadter Erbbuch von 1317, einer Auflistung von Besitzungen und Rechten der Henneberger, verdanken. Damals bestand das Dorf aus dreizehn Gütern und einer Mühle.

Panoramaaufnahme des Stadtteils Ketschenbach.
Ketschenbach© Klaus Frenzel

Der Name des Ortes weist auf die Lage am Bach hin. Nicht klar ist, ob das Bestimmungswort von einem Grundherrn namens „Kezo“ oder „Gezo“ herrührt, oder ob eine Ableitung von „ketsch” vorliegt, was soviel wie schmierig oder sumpfig heißt. Letzteres ist wahrscheinlicher, da der Bach wohl kaum so bedeutend war, dass man ihn durch einen Personennamen näher bestimmen musste.

  • Das 15.-20. Jahrhundert

Ketschenbach schloss sich als erste Gemeinde an Neustadt an. Schon 1966 wurde das Thema im Gemeinderat vorgebracht. Nachdem 1969 Oberbürgermeister Ernst Bergmann den Ketschenbacher Einwohnern die Vorteile einer Eingemeindung erläutert hatte, konterte der Landkreis, der die Gemeinde nicht verlieren wollte, ein Jahr später mit einer Bürgerversammlung, in der er einen Zusammenschluss von Haarbrücken, Ketschenbach und Thann anregte. In einer Bürgerbefragung entschieden sich 284 Ketschenbacher für Neustadt, 67 für die Beibehaltung der Selbständigkeit und 15 für ein Zusammengehen mit Haarbrücken und Thann. Nachdem es auch im Gemeinderat eine Mehrheit für Neustadt gegeben hatte, wurde Ketschenbach zum 1. Januar 1972 nach Neustadt eingemeindet.

Zusammenstellung: Isolde Kalter

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