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Wildenheid

Wildenheid gehört zu den Stadtteilen, die ihre erste Nennung dem Neustadter Erbbuch von 1317 verdanken, in dem die Besitzverhältnisse beim Erwerb der „Neuen Herrschaft“ durch den Grafen Berthold von Henneberg niedergeschrieben sind.

Panoramaaufnahme des Stadtteils Wildenheid.
Wildenheid© Klaus Frenzel
Panoramaaufnahme des Stadtteils Wildenheid.
Wildenheid© Klaus Frenzel

Es heißt dort, dass die von Schaumberg den Zehnten von der „wildenheyde“ besaßen. Da diese aber Nachfolger derer von Wolveswac waren, liegt die Vermutung nahe, dass einst Hermann von Wolveswac zur Sicherung seiner Gebietsansprüche ein befestigtes Haus auf der „wilden Heide“ gebaut hatte, nachdem im Spruchbrief von 1162 bestätigt worden war, dass das Gebiet dem Kloster Banz gehörte.

  • Das 15. Jahrhundert
  • Das 16. Jahrhundert
  • Das 17. - 20. Jahrhundert

Bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts hätten die Wildenheider gerne eine eigene Kirche gehabt und mit Meilschnitz eine Pfarrei gebildet. Mangels Geld mussten sie aber weiterhin den Gottesdienst in Neustadt besuchen. Als Anfang der 50er Jahre die Wooden Church Crusade Incorporation aus den USA dazu aufrief, die 48 amerikanischen Bundesstaaten sollten 48 Holzkirchen entlang der DDR-Grenze als Zeichen der Versöhnung und des Friedens finanzieren, ergriff man die Chance. 1955 konnte die „Friedenskirche“ geweiht werden. Zunächst eine Tochterkirchengemeinde der Pfarrei Neustadt, wurde Wildenheid-Meilschnitz 1961 zur selbständigen Pfarrei erhoben.

Als Wildenheid nichts anderes mehr übrig blieb, als sich den Plänen zur Eingemeindung zu beugen, schloss es sich zum 1. Mai 1978 an Neustadt an.

Zusammenstellung: Isolde Kalter

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